Leider bin ich etwas spät auf den Trend der cremigen Mapo-Tofu-Udon-Nudeln aufgesprungen. Mein Instagram-Feed hat mir wochenlang ein Rezept nach dem anderen angezeigt – und als ich das Gericht dann endlich selbst ausprobiert habe, habe ich mich direkt geärgert, dass ich es nicht schon früher gemacht habe. Die cremige Tofu-Sauce legt sich wunderbar um die Udon-Nudeln und das würzige Hackfleisch bzw. vegane Hack sorgt für ordentlich Umami und eine angenehme Schärfe. Kurz gesagt: Ich verstehe jetzt sehr gut, warum dieses Gericht in den sozialen Medien so beliebt ist.
Die Zubereitung ist wirklich unkompliziert und man braucht dafür definitiv kein großes Kochtalent. Natürlich habe ich das Rezept noch ein wenig an meinen Geschmack angepasst: Ich habe Edamame direkt unter die Nudeln und Sauce gemischt, das fertige Gericht mit frischem Koriander getoppt und zusätzlich noch etwas Gemüse dazu serviert. So wird aus dem ohnehin schon schnellen Gericht eine ziemlich ausgewogene Mahlzeit.
Und selbst mit dem zusätzlichen Gemüse steht das Essen ruckzuck auf dem Tisch. Damit ist es für mich das perfekte schnelle Abendessen – egal, ob man nach einem langen Arbeitstag allein etwas Leckeres kochen möchte oder ein unkompliziertes Gericht für eine Date Night sucht. Dieses Rezept wird bei mir definitiv noch häufiger auf dem Tisch landen.
Das Rezept reicht für ca. zwei Personen.
Zutaten:
400 g Seidentofu
1/2 Knoblauchzehen
etwas frischer Ingwer
1 EL Miso
2 TL Erdnussbuter
1/2 EL Sojasauce
120-180 g Udon-Nudeln (getrocknet)
(alternativ 400g vorgekochte vakuumvisierte Udon-Nudeln)
50 g Sojagranulat
(alternativ 200 g Rinderhackfleisch)
2 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Gochujang
(oder andere Chilipaste nach Wahl)
Gemüse nach Wahl, z.B. Brokkoli, grüne Bohnen oder Pak Choi
100 g Edamame (gefroren)
Koriander
1. Falls ihr Sojagranulat verwendet, dieses nach Packungsanweisung mit kochendem Wasser und etwas Sojasauce übergießen. Gut verrühren und beiseite stellen.
2. Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Etwas Öl in eine Pfanne geben und beides kurz anbraten, dann Hackfleisch oder eingeweichtes Sojagranulat dazugeben sowie die Chilipaste. Unter Rühren vollständig durchbraten bzw. anbraten. Mit Sojasauce ablöschen und beiseite stellen.
3. Seidentofu mit etwas Knoblauch, frischem Ingwer, dem Miso, der Erdnussbutter und Sojasauce cremig pürieren.
4. Gemüse zubereiten. Ggf. Koriander hacken.
5. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Die Edamame kurz bevor die Nudeln gar sind dazugeben. Nudeln abgießen, gut abtropfen lassen und zusammen mit dem Edamame vermischen. Auf zwei Schüsseln verteilen und mit dem (Soja)Hack anrichten.
Nach Belieben noch mit Koriander und Sesam toppen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen